So kann es gehen

So kann es gehen


"Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben."

- Alexis Carrel  -

Anfangs tief, dann ganz hoch

"Ein junges Mädchen um die 16 Jahre kam zu Singen und erschien mir sehr still und verschlossen. Sie wollte einfach Singen lernen, gar nicht mehr. Ihre Töne waren zurückhaltend und recht verschlossen. Ich ließ sie, wie es immer mache, selbst den ersten Ton suchen.

Sie wählte erwartungsgemäß einen ziemlich tiefen Ton. Ich hatte den Eindruck, es fehlte noch der Mut sowie die Überzeugung, dass sie singen kann.

Durch viele unterschiedliche Übungen, die Körper, Atmung und Stimme zueinander führten, wurde die Stimme kräftiger, aber auch die junge Dame überzeugter und in der Aufrichtung und im Stand stabiker. Zudem wurde unser Kontakt offener und ehrlicher.

Nach einigen Wochen ließ ich sie wieder mal einen ersten Ton in einer Stunde selbst bestimmen. Und siehe da: sie wählte den gleichen Tomn wie vorher - nur eine ganze Oktave höher und doppelt laut. Ich habe selten eine Schülerin so laut lachen sehen!
Gegen alle Widerstände

"Ein junger Mann kam ins Coaching, um sich mit mir über das Thema Mobbing in der Schule auszutauschen. Er wurde existentiell seitens der Lehrer und Schüler gemobbt, nahm extrem ab und konnte eines Tages die Schule aus Angst nicht mehr betreten. Die Folge waren ein Aufenthalt in der geschlossenen Jugenpsychiartrie und instensive Kämpfe zu Hause zwischen dem Jungen und den Eltern über die Zukunft, sein Verhalten und Persönlichkeit.

Da ich gerne über Körper und Stimme verbunden mit Visualisierungen arbeite und er eine künstlerische Ader hatte, kamen wir neben vielen Gesprächen über seine stärken und Wünsche mittels differenzierten Stimm-, sogar Singübungen und Körperarbeit, die Haltung und Körpersprache deutlich selbstüberzeugter machte zu diesem Ergebnis:

Gegen Widerstände von Eltern, Lehrern, Freunden und der Arbeitsagentur fand er seinen gewünschten Ausbildungsplatz in genau dem Handwerk, das er wollte. Er hat seine Gesellenprüfung bestanden und ist im Betrieb fest übernommen worden. Er ist eine echte persönlichkeit geworden, vor der ich bis heute den Hut ziehe. Unsere Arbeit geht konstant weiter, und das ist eine große Freude.
Sich öffnen für ein neues Leben

"Probleme beginnen immer in der eigenen Sichtweise und Bewertung," war die erste Einsicht beim ersten Treffen, die meine Kundin hatte. Ich hatte es eigentlich im Nebensatz erläutern wollen, aber sie fand diese Einsicht schon so bedenkenswert, dass wir den Rest des Termins darüber gesprochen haben. Dazu auch über eigene Muster und das Vertrauen in die Intuition.

Die Kundin kam zu mir, um ihr "Leben umzukrempeln" - wie sie sagte - "können sie das?" war ihre Frage an mich. Ein sehr spannender Beginn, wie ich fand, vor allem, weil ich mich aus diesem Umkrempeln des Lebens immer raushalte, das kann und muss jeder für sich selbst entscheiden und tun - welchen Anspruch sie wohl stellte?

Es stellte sich heraus, dass sie eine sehr schicksalhafte Begegnung mit einem ihrer  Lehrer hatte, der sie für dumm erklärte, obwohl sie in der Schule gerade bei dieser Antwort voller Ehrlichkeit und Stolz voll üverzeugt war, dass sie richtug geantwortet hatte. So begann in jungen Jahren ein schlimmer Leidensweg mit einem Glaubenssatz, der da hieß, "ich bin dumm" - obwohl ein naturwissenschaftliches Studium ihr das Gegenteil hätte beweisen können. Der Satz ging ständig weiter durch den Kopf!

Langsam kamen wir dem zugrunde liegenden Gefühl auf die Spur. Die Kundin formulierte es als Minderwertigkeit gegenüber anderen. Verbunden mit dem Wunsch nach Öffnung für den Kontakt mit anderen Menschen gelang es mit den richtigen Fragen, das der Öffnungswunsch so stark wurde, dass das Minderwertigkeitsgefühl immer unbedeutender wurde und schließlich eines morgens verschwunden war. Es kam nie mehr wieder! 
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